Harley Man ist der ideale Nachbar. Im Sommer hat er nix gegen Motorenlärm am frühen Morgen, und im Winter stellt er sicher, dass unsere Zufahrt im Winter befahrbar ist. Wenn's geht fräst er sogar den Fusspfad zu meinem Haus. Mir war's ganz recht, konnte ich mich mal erkenntlich zeigen.
Saturday, March 30, 2013
Holzladung
Harley Man ist der ideale Nachbar. Im Sommer hat er nix gegen Motorenlärm am frühen Morgen, und im Winter stellt er sicher, dass unsere Zufahrt im Winter befahrbar ist. Wenn's geht fräst er sogar den Fusspfad zu meinem Haus. Mir war's ganz recht, konnte ich mich mal erkenntlich zeigen.
Monday, March 25, 2013
160 PS
Verhangener Himmel am Samstag und winzige Regentropfen in der Luft, aber für einen Ausflug an den Open House von Harley Heaven hat's gereicht. Dort stand ein 2-Liter-Mocken, der mit 160 PS und 180 Nm Drehmoment protzte. Ausserdem eine Auspuffanlage, die verboten geil tönte. Per Knopfdruck zu legalisieren.
Der Umbau kommt von Bertl's Buell Bamberg. Der Motor allein hat einen Wert von etwa €12'000.
Her damit!
Gut beherrschbar, die Pferdchen, aber die Kupplung darf man schon nicht spicken lassen. Und ich müsste die Fussraster weiter hinten haben. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Da kam bereits ausgangs Dietikon ein Cruiser-Gefühl auf das dem Route 66 würdig wäre.
Ja ja, wenn ich mal 50 bin...
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Fotos von einem befreundeten Harley-Fahrer... |
Der Umbau kommt von Bertl's Buell Bamberg. Der Motor allein hat einen Wert von etwa €12'000.
Her damit!
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...der dafür die ideale Kamera hat. |
Ja ja, wenn ich mal 50 bin...
Saturday, March 16, 2013
Camaro SS
Anfangs Monat war ich eine Woche in L.A. Ich hatte bei Avis ein Auto der Kategorie "Premium" gemietet, aber der Mitarbeiter machte mich auf die Manager Specials aufmerksam. Für ein Paar hundert Dollar mehr konnte ich etwas richtig sportliches mit nach Hause nehmen... Aufgelistet waren Mustang, Challenger, Camaro, Corvette, BMW und Volvo.
Die letzteren zwei waren natürlich keine Option, obwohl die BMW eine M war. Nö, da sollte American Muscle her.
Corvette war keines vorhanden. Der Challenger R/T tönte zwar am aggressivsten, aber ich nahm am Schluss die Camaro. 6.2 Liter Hubraum, 405 Pferde, rot, mit blauer Innenbeleuchtung. Einfach wunderschön. Die einzige Unvollkommenheit war das Getriebe: Automat. Aber immerhin mit Wippschaltung, und die Sache tat meiner Freude kein Abbruch.
Städte sind nicht so mein Ding, vor allem nicht riesige Metropole wie L.A. Ich war seit fünf Jahren nicht mehr in den USA gewesen, und das war das erste Mal, dass ich ganz auf mich gestellt war. Aber die Nervösität verflüchtigte sich bevor ich vom Avis-Parkplatz weg war. Ich hatte eine Reisebegleiterin der feinsten Art.
Keine 24 Stunden nachdem ich die Camaro bekam wurde ich auf der 118 von der Highway Patrol gestoppt. 80 Stundenmeilen in einer 65er Zone - ich hatte die gleiche Geschwindigkeit drauf wie alle anderen.
Einheimischen sagten mir, dass ich bloss wegen dem Auto und der blonden Haare herausgefischt wurde. Gut möglich, denn der nette junge Herr in Uniform liess mich mit einer Verwarnung und eine Erklärung der kalifornischen Geschwindigkeitsbeschränkungen weiterfahren.
Ich schaute nachher öfters aufs Tacho, zumindest auf den Freeways und Interstates. Aber bei den Roadtrips nach Big Bear,
Yucca Valley,
Joshua Tree, Las Vegas und Death Valley, als die Strassen eng und verlassen wurden, da war kein Halten mehr. Die Camaro hat ein wunderbares Kurvenverhalten - sehr stabil im Drift, wie auf Schienen in der Kurve, vörig Power, und ab 3000 Touren ein furioses Grollen im Motor. V8 ist nicht gleich V8, und ich hatte noch nie so Freude an vier Rädern.
Über die Sierra Nevadas kamen wir in Schnee
und in Death Valley navigierten wir durch überflutete Strassen. Mit richtigem Handling meisterte die Camaro aber auch diese Strapazen ohne weiteres. Sie war am Abend halt einfach braun statt rot.

Nachdem wir aus Death Valley rauskamen wurden die Strassen langsam trocken und die Landschaft noch karger.
Ich glaube, es vergehen diesmal keine fünf Jahre bis ich mein zweites Heimatland wieder besuche.
(Gugge da. Die Camaro hat sogar etwas Patriotismus in mir geweckt.)
Die letzteren zwei waren natürlich keine Option, obwohl die BMW eine M war. Nö, da sollte American Muscle her.
Corvette war keines vorhanden. Der Challenger R/T tönte zwar am aggressivsten, aber ich nahm am Schluss die Camaro. 6.2 Liter Hubraum, 405 Pferde, rot, mit blauer Innenbeleuchtung. Einfach wunderschön. Die einzige Unvollkommenheit war das Getriebe: Automat. Aber immerhin mit Wippschaltung, und die Sache tat meiner Freude kein Abbruch.
Städte sind nicht so mein Ding, vor allem nicht riesige Metropole wie L.A. Ich war seit fünf Jahren nicht mehr in den USA gewesen, und das war das erste Mal, dass ich ganz auf mich gestellt war. Aber die Nervösität verflüchtigte sich bevor ich vom Avis-Parkplatz weg war. Ich hatte eine Reisebegleiterin der feinsten Art.
Keine 24 Stunden nachdem ich die Camaro bekam wurde ich auf der 118 von der Highway Patrol gestoppt. 80 Stundenmeilen in einer 65er Zone - ich hatte die gleiche Geschwindigkeit drauf wie alle anderen.
Einheimischen sagten mir, dass ich bloss wegen dem Auto und der blonden Haare herausgefischt wurde. Gut möglich, denn der nette junge Herr in Uniform liess mich mit einer Verwarnung und eine Erklärung der kalifornischen Geschwindigkeitsbeschränkungen weiterfahren.
Ich schaute nachher öfters aufs Tacho, zumindest auf den Freeways und Interstates. Aber bei den Roadtrips nach Big Bear,
Downtown Big Bear |
Yucca Valley,
California backroads |
Joshua Tree, Las Vegas und Death Valley, als die Strassen eng und verlassen wurden, da war kein Halten mehr. Die Camaro hat ein wunderbares Kurvenverhalten - sehr stabil im Drift, wie auf Schienen in der Kurve, vörig Power, und ab 3000 Touren ein furioses Grollen im Motor. V8 ist nicht gleich V8, und ich hatte noch nie so Freude an vier Rädern.
Über die Sierra Nevadas kamen wir in Schnee
Rainy season in Death Valley |
und in Death Valley navigierten wir durch überflutete Strassen. Mit richtigem Handling meisterte die Camaro aber auch diese Strapazen ohne weiteres. Sie war am Abend halt einfach braun statt rot.
Nachdem wir aus Death Valley rauskamen wurden die Strassen langsam trocken und die Landschaft noch karger.
Ich glaube, es vergehen diesmal keine fünf Jahre bis ich mein zweites Heimatland wieder besuche.
(Gugge da. Die Camaro hat sogar etwas Patriotismus in mir geweckt.)
Denn so ist's mir am wöhlsten. Ein Muscle Car, ich solo und eine Strasse nach irgendwo.
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