Tuesday, March 14, 2017

Besuch beim Basilisken

Am vergangenen Wochenende konnte man den Frühling so richtig spüren. Mann, tat die Fahrt nach und von Bern gut.
Lüderen BE
Ist schon schön, wenn das Moped nicht mehr ennet der Grenze steht. Seinerzeit ins Hallertau zu reisen dauerte zwar nicht viel länger als die Route nach Bern, aber in Bern geht das Projekt vorwärts - ganz im Gegensatz zu seinerzeit im Hallertau.
Als ich auftauchte war Fäbu dran, den Riemenritzel festzuschrauben. Der Heck ist das einzige verbleibende Problem, aber Fäbu ist zuversichtlich. Möglich, dass die Karre bis im Sommer auf die Strasse kommt.
Und wenn sie dann fährt, wird jedes Bild und jeder Kilometer ein dicker ausgestreckter Mittelfinger Richtung Hallertau'scher Geissbart sein.
Dicker Krümmer

Monday, January 30, 2017

So fängt's an...

GSX1100 Rahmen
Am Samstag hab ich meinen treuen alten Süffel in neue Hände übergeben. Der neue Besitzer hat eine unwahrscheinliche Freude an ihm, und ich bin froh, dass der Kerli zu jemanden kommt der ihn auch gern haben, pflegen, unterhalten, aber auch benutzen wird.
Der Süffel machte mir in letzter Zeit viel Arbeit. Mit dem Bismarck, dem Kürbis, sogar mit der alten Buell hab ich wenig bis nichts zu reparieren oder zu verbessern. Irgendein neues Schrauberprojekt musste her. Glücklicherweise hatten ein paar Kollegen schon länger was für mich auf die Seite getan.

Der Rahmen, ein Motor, Innereien - die Sachen sind vorhanden. Ich muss einen Motocross-Vorderbau, zwei Felgen, und einen gescheiten Federbein bringen. Und irgendwann - wenns nach den Kollegen geht bereits im September - hab ich meinen eigenen Offroad Dragracer. Mal schauen ob ich tatsächlich anfange, Rennen zu fahren.

Sunday, January 22, 2017

Teilfoliert

Am Donnerstag, an einem einzigen Tag, trotz der Kälte und der Tatsache, dass das Dickschiff mit Schnee und Eis bedeckt abgeliefert wurde, schaffte die Zumac die Teilfolierung auf beiden Seiten. Ich hatte das Design auf E-Bay gekauft von einem amerikanischen Lieferanten. Fabio von der Zumac zeigte mir nachher, wie schlecht das ganze ursprünglich geplottert war. Er bzw. seine Leute hatten gewisse Teile neu machen müssen damit das ganze Bild stimmig wird.
Sie haben schnell, sauber und gründlich gearbeitet. Ich bin echt beeindruckt.

In 1-2 Wochen wird noch die Heckklappe gemacht, als Verbindung zu den beiden Seiten.

Tuesday, January 17, 2017

Sie steht!

Da schau an
Fäbu kriegt in einige Monate hin was der Geissbart nicht in einigen Jahren zustande brachte. Ein Hoch auf motogarage.ch. Weiter so!

Saturday, January 14, 2017

Versteh einer die MFK

Am Donnerstag kam der Süffel im zweiten Anlauf durch die MFK. Zwei Anläufe, weil beim ersten Versuch der offene K&N Luftfilter, welcher die letzten zwei Mal unbeanstandet durchkam, diesmal nicht mehr recht war.
Nun gut, ist ja keine Riesensache, das Originalteil wieder einzubauen. Nur stellte sich heraus, dass mir ein Versatzstück fehlte, und die Zentralschraube deshalb nicht montiert werden konnte. Ich überliess das zurechtdeichseln meinem Mech, aber anscheinend war meine Originallösung (damit ich zum Mech fahren konnte) ganz passabel.

Im Ernst, liebe MFK: Eine schöne solide K&N wird zurückgewiesen aber DAS ist okay?!


Panzertape und Kabelbinder. Jawohl.
Muss wohl nicht erwähnen dass ich die K&N am gleichen Abend wieder montierte.

Friday, December 30, 2016

Trommelbremsen

Der Neubau der Trommelbremsen am alten Süffel ist etwas, das ich seit mehreren Jahren vor mir herschiebe. Es war nie so richtig notwendig; wäre bloss prophylaktischer Unterhaltsarbeit gewesen und zudem ganz interessant. Da das Auto aber nun zur MFK angemeldet war wurde es Zeit, die Sache in Angriff zu nehmen.
Zum Glück hatte der Brüetsch das schon mal gemacht; rein von den Beschreibungen hatte ich das Gefühl, es sei recht kompliziert und beim Rostbefall am Süffel würde es zudem einiges an Kraft brauchen, gewissen Teile dann zu lösen. Die Die Rebuild-Kits hatten ganz ein Haufen kleine Teile und Federn drin... Ich war froh, konnte ich auf Hilfe zählen.
Der erste Anlauf fand vor 2-3 Wochen statt. Das Auto bockt man hinten auf und entfernt beide Räder und beide Trommeln, damit man beim Bau der einten Anlage die andere als Referenz nehmen kann.
Wir kamen allerdings nicht weiter als das einte Bremsflüssigkeitszylinder zu ersetzen, denn die Bremsschuhe, also die Beläge, waren zu schmal und hatten die falsche Aufnahmeaussparungen. Anscheinend gibt es für 1997 5.2L Dodge Dakotas drei verschiedene Varianten.
Also alles wieder montieren und neue, die richtige, Schuhe bestellen.
Beim MFK wurden die hinteren Bremsen dann gar nicht beanstandet. Aber wir bauten sie dennoch neu gestern, denn die Teile waren da und die Arbeit war doch nicht so schwieig wie gedacht.






Der zweite Satz Bremsschuhe stimmte dann mit den alten überein.



Die rechte Anlage war schnell gemacht. Die linke Trommel war einiges verrosteter und die Reibflächen auf dem hinteren Teller extrem uneben. Mit einer Drahtbürste wurde sie möglichst gut abgeschliffen, bevor die Kupferpaste draufkam, aber schön ist es nicht. Bremsen tut's dennoch.
Das Flüssigkeitszylinder wurde nicht gewechselt. Die Leitung war festgerostet.




Die neue Schuhe kamen drauf. Das Timken-Radlager sieht etwas fehl am Platz aus mit den ganzen neuen Teilen, aber das Ding ist so solide wie am ersten Tag vor 3 oder 4 Jahren, als wir es verbauten.


Zu guter Letzt, bevor die Räder wieder draufkamen, wurde die neue Trommel draufgesteckt. Die Reibung auf den Bremsschuhe konnte mit Gefühl  gestestet werden und die Spannung mittels Drehkranz unten in der Anlage justiert werden. Die Feineinstellung macht die Anlage dann von selber - eigentlich ein ganz simples System, trotz die vielen Komponenten.

Beim Fahren merkte ich keinen Unterschied, was eigentlich ein ganz gutes Zeichen ist.

Sunday, December 4, 2016

Werkstattsonntag



Seitdem ich beim Süffel neue Zündkerzen reingemacht habe - das war ein spätfreitagabendliches Unternehmen bei dem ich zu faul und dreckig war um Fotos zu machen - lauft er wieder wie normal. Dass der 8. Zylinder die Kompression nicht aufbringt spürt man nicht mehr. Wenn die Zündkerzen nicht verreckt wären hätte ich es wohl nie gemerkt. Vielleicht war das schon vor 6 Jahren der Fall, als ich ihn kaufte. Keine Ahnung.




Wegen einem beschädigten Zündkabel, der Funkenschlag hatte, hab ich diese heute nun auch erneuert. Ein einfaches Unterfangen, die alten 7mm Spaghettis mit 8mm StreeThunder Leitungen zu ersetzen. Diese sitzen auch viel Satter auf den Kerzen.

Das grössere Projekt heute war, endlich mal die Getriebeölwanne zu wechseln. Zuerst musste ich mit WD-40 den Versandkleber rausrubbeln, der irgendein Logistikdepp reingepappt hatte. 15x15 cm Klebstoff und plastiziertes Papier in eine Wanne rein die nacher ein aggressives und möglichst sauberes Schmiermittel beinhalten soll - ganz gescheite Idee. Zum Glück kann WD-40 alles.
Erwartungsgemäss gab es ein kleineres Schlachtfeld unter dem Süffel. Es ist ist nicht einfach, um eine 40x70cm Utz-Kiste rum 16 oder 18 - weiss es nicht mehr; jedenfalls viele - Schrauben zu lösen und dabei werden die Hände und Ärme all schmieriger und es fliesst mehr und mehr rotes, nach sauren Erdbeeren riechendes Öl, zum tiefsten Punkt, was ja der Ellenbogen ist. Oder wäre, wenn ich nicht meine dicke Werkstattjacke angehabt hätte, womit die Ware halt im Stoff am Handgelenkt blieb.
Zum Glück waren die Schrauben nicht verhockt, da ja der Service in diesem Jahre gemacht wurde.



Der Filter war mit drei Torx-Schrauben festgemacht; die liessen sind auch anstandlos rausdrehen.



Eigentlich hatte ich vor, das Öl, welches wie gesagt relativ neu ist, wieder zu verwenden. Aber in der Utz-Kiste sah es fast schwarz aus, und es schwammen viel zu viele Rostflecken rum drin. (Wohl von der alten Wanne, die reingefallen war.) Also lass ich das sein und besorge mir neues ATF+4.
Der Einbau des neuen Filters und der neuen Wanne war dann problemlos. Kein Auffangbehälter im Weg, kein fliessendes Öl, und eine passegenaue neue Dichtung. (War die alte auch, aber als ich sie wegnahm sah ich, dass sie beim einem Schraubloch zerquetcht und gerissen war...) Jetzt die 5-6 Liter Getrieböl ersetzen und ich kann ihn am Sonntag mit zum Brüetsch nehmen. Dort lern ich mal wie man 'ne Trommelbremse neu baut.
Ausser für Unterhaltsarbeiten wird der alte Süffel nicht mehr gross beansprucht. Am Dienstag kam sein Nachfolger, der grosse, moderne, mit allem Schnickschnack ausgerüstete Bruder. Oder Schwester - im Moment lauft sie unter dem Namen "Dicke Berta." Aber mit einem Farbwechsel - was Pflicht ist; weiss ist nicht meins - ändert sich das womöglich. Der Süffel, treuer Begleiter seit sechs Jahren, steht zum Verkauf. Er hat gute Dienste geleistet. Der Ram wird das sicher auch.
Die Dicke Berta