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Thursday, February 19, 2015

Winterfit

Jetzt wo der Winter dann bald mal vorbei ist. Sein wird. Sein sollte...
Wie auch immer. Heizgriffe sind was feines. Und beim Kürbis tubbeli-einfach zu montieren.
Weils ein drive-by-wire System hat gibts keine Gas- und Kupplungszüge zum umpfriemeln; der aufwändigste Arbeitsschritt war die Entfernung des linken Griffes weil in Mattighofen etwas viel Leim drangekommen war.


Die Heizgriffe (Original KTM Parts, also wahrscheinlich von Oxford wie die Griffe wo man für viel weniger Geld im Polo bekommt) sind plug and play. Der Stecker dazu ist im säuberlich aufgeräumten Raum hinter der Lampenmaske zur Aufnahme parat. Zwei Torx-Schrauben lösen und die Maske klappt nach vorne. Ich war echt beeindruckt, wie bedienungs- und schrauberfreundlich die Maschine ist, dafür, dass sie dermassen mit Elektronik vollbepackt ist.
Dann im Menü dem Kürbis-Gehirn Bescheid sagen, dass da was neues an der Batterie hängt, und schon kriegt man eine neue Seite aufm Display wo man zwischen drei Heizstufen und "aus" wählen kann. Und der Setting wird gespeichert, im Gegensatz zum Mapping; wenn ich also die Maschine am Abend mit maximal heizende Griffe hinstell, dann heizen die am nächsten morgen munter maximal weiter.

Maximal ist übrigens ganz schön warm.


Die nächste Änderung ist noch nicht festgelegt, aber ich möchte vor August die Lackierung gemacht haben... 

Tuesday, July 22, 2014

Eingefahren

Innerhalb einer Woche haben das Beast und ich 2300 km gemacht, die Pneus runtergefahren, und vier Länder besucht. Es gab Nachholbedarf, und wie.
Am Mittwochnachmittag eine Bodenseetour; am Donnerstag und Freitag Allgäu, Samstag bis Montag Südtirol
Oberhalb Brixen
(und über den verregneten Jaufenpass und Timmelsjoch in den österreichischen Tunnels, aus der Nässe raus), und heute in den bereits überfälligen ersten Service.
Da wurde nicht nur wieder auf synthetischem Öl umgestellt, sondern auch die Batterie (wohl noch das Original von 2008) sowie die hintere Bremsscheibe und -beläge ersetzt, und vor allem das Kabelbindergewirr vom Weinfelder Mech behoben, der angeschmorte Ständerkabel erneuert, und die Auspuffmontage korrigiert damit der Antriebsriemen nicht mehr am Metall ankommt.
Bin ja schon froh, hatte die Weinfelder Bude Zeit für den Zusammenbau, aber in Betracht ihres Gebastels wars das erste und letzte Mal wo ich Arbeiten bei ihnen ausführen liess.
Egal. Das Beast ist wieder top zwäg - abgesehen von den abgefahrenen Gummis - und morgen krieg ich den grossen Kürbis... Im Moment kann mich rein gar nix ärgern.

Saturday, June 7, 2014

Hurry up and wait

Der Basilisk hätte 2011 oder 2012 fertig sein sollen. Dann hatte Keppi den Unfall und es hiess 2013; nach dem Winter halt Ende Mai 2014, vor zwei Wochen war der Plan, dass er diese Woche zusammengebaut wird...
Nein, er ist noch nicht fahrbereit. Aber - und ich kann kaum glauben, dass ich das schreibe - es ist egal.
Am Donnerstag telefonierte ich mich mit meiner Versicherung um die Police für die KTM aufzugleisen. Mit der Maschine darf ich garantiert bald rechnen. Da hat es sich ausgestellt, dass ich ziemlich Geld sparen kann wenn ich den Basilisken erst im August einlöse, weil ich momentan noch zwei Schadenfälle registriert habe. Am 01.08.2014 ist die einte fünf Jahre alt und somit verjährt. Dann gibts keinen "Strafaufschlag" bei der Police.
Konkret heisst das, dass der Druck bei Crazy Skull für einen weiteren Monat weg ist. Wenn ich den Basilisken nicht einlösen und fahren kann muss ich ihn auch nicht hier haben. Keppi kriegt auf alle Fälle genug Zeit für ausgiebige Testfahren.

Saturday, May 31, 2014

Namenstafel

Also, eigentlich Zünddeckel. Isses nicht wunderschön geworden?

Heute, hoffe ich, wenn Keppis Plan klappt, wird das Heck geschweisst. Dann kann er den Basilisken nächste Woche zusammenbauen. Und dann...

Wie man sieht habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Aber ich dreh durch ohne meine V2s. Letzte Woche habe ich den Schrauberworkshop sausen lassen, weil die ganzen bekannten Gesichter und bekannten Buells meiner Psyche wohl keinen Gefallen getan hätten. Die BMW hat fast 49'000 km drauf und ich achte, dass ich überflüssige Fahrten vermeide. Das Wetter wird langsam wieder besser, es ist praktisch Juni und ich bin dieses Jahr noch keinen Kilometer gefahren mit einer eigenen Maschine. Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich noch einigermassen funktioniere. Gut gehts mir auf alle Fälle nicht.

Sunday, May 4, 2014

Endspurt

 Mein erster Anblick des Basilisken war der Rahmen um den fertig geschwärzten Motor auf einer Rolle, mit montierter Schwinge, und die fertigen GFK-Teile aufgelegt. (Ich stell jetzt extra kein Foto davon in den Blog.) Es sieht wunderbar aus.
Die Felgen und Fussrasten sind noch beim Pulverer. Einige Kleinteile werden noch fertig lackiert. Die Undertray- und Nummernschildmontage ist festgelegt. Die versteckte Hinterradbremse wurde ausgewählt. Mit Eva hab ich mich für ein Maskendesign entschieden. Das Ziel ist, dass die Maschine am 25. Mai zur Probefahrt bereit ist, und nachdem ich gesehen habe was alles getan wurde seit ich zum letzten Mal in der Hallertau wat, und wie alles für den Zusammenbau bereit liegt, bin ich zuversichtlich, dass das auch klappen wird.
   

Einbaubereite Kleinteile

Man kann sagen, vier Jahre sind eine lange Zeit für einen Umbau. Auch für einen Komplettumbau. Vieles am Basilisk ist ja "nur" überarbeiteter Originalware. Aber genau da drin liegt die Berechtigung. Da wurden nicht einfach Teile aus der Kiste genommen und dran geschraubt, oder halt gereinigt, lackiert und fertig, oder nach erstem Gutdünken verwendet. Nein, jede Verbindung wurde geprüft und meistens eben millimetermässig sauber angepasst. Drei Kabelbäume mussten dranglauben, bis Keppi eine schlichte, saubere Lösung hatte, welche auch gut hinter der Fightermaske passt. Überhaupt wenn ich bedenke, was alles umentschieden wurde, geklärt werden musste, was für sorgfältige Arbeit und detaillierte Verbesserungen drin stecken, dann bereue ich die Wartezeit nicht. Dass dann ein schwerer Unfall und vorübergehend schlechte Arbeitsbedingungen den Umbau auch verzögerten - das kanns geben. Vor vier Jahren sagte ich, Crazy Skull soll sich lieber genug Zeit nehmen und einen sauberen, exklusiven Umbau hinstellen, als dass das Ding schnell fertig ist und dafür nix spezielles wird. Die Forderung wird erfüllt. Und darum sind mir die vier Jahre Bauzeit ganz recht. Kann ich ja sagen, jetzt wo ich die Maschine bald in Empfang nehmen werde...

Thursday, March 6, 2014

Grosseinkauf

Der Brüetsch ist retour aus den USA und hat mir ein Haufen Ware mitgebracht, unter anderem Zeugs für den Knochenbrecher.
schwarz




Neue Fussraster

 Neue Seitenpaneele, weil der linke kaputt ist.
weiss
rot




Neue Sticker, mit eigener Nummer. Bin zwar noch nicht bei den Rennen dabei, aber eine eigene Nummer schadet nix. Schade, hab ich dieses Wochenende keine Zeit zum Schrauben. Aber Samstag in einer Woche werde ich den Knochenbrecher ummodeln, dass man ihn kaum wieder erkennt.

Saturday, December 14, 2013

Gefrorener Boden

Der Brüetsch hat sich letzte Woche eine eigene Cross-Maschien besorgt: eine Husky 510. Gestern holt ich Buster vom Zachmann in Diessenhofen. Bei ihm wurde der Motor komplett revidiert: Zylinder, Kolben, Pleuel, Kurbelwelle, Steuerkette, sämtliche Dichtungen... Also sollte die Suzuki gut sein für die nächsten 60 Stunden.
Heute wollten wir dann unsere kleine Dreckwühler mal auf der Bernhardzeller Piste ausprobieren. Die Vorhersage sprach von kalten 2°, aber immerhin mit Sonnenschein.
Ja, schmarrn. 
Geschneit hat's, und geregnet, und der Boden war steinhart gefroren. Die steilen Stellen waren reines Glatteis, kaum zu Fuss zu bewältigen, geschweige denn mit Stollenpneus. Die Piste war voller tiefer Furchen und braune Wasserrinnen; dort wo der Regen wirkte war über die gefrorene Schicht dicker, klebriger Schlamm.
Abgesehen von einem Quadfahrer, der in der Pause dann wieder ging, hatten wir die Piste für uns.
Der Brüetsch mit seinem schweren Pinto (hab ich so benamst wegen den schwarz-weissen Flecken) hatte nicht so Spass. Ich für mein Teil bin glaub noch nie in meinem Leben so langsam gefahren, aber ich find's richtig lustig, allein auf der Piste zu sein, und das ewige rumrutschen, auf-die-Fresse-fliegen, nix-springen-können fand ich komischerweise gar nicht übel. Ich musste ziemlich bald einen neuen Kupplungshebel montieren weil mir das Vorderrad nach einer Rechtskurve in eine Furche kam und ich einen geilen Highsider zum Besten gab, den Hogger durab... Nachher hab ich die steilen Abschnitte weggelassen und immer die Abkürzungen genommen.

Der neue Motor des Knochenbrechers brabbelt wunderbar, und beim Ankicken hatte ich kaum noch Probleme. (Und wenn, dann war's weil die kleine Suzuki heiss lief oder halt versoffen war weil sie am Berg gelegen war. Der Pinto hat ein Elektrostarter - funktioniert zwar auch, aber ich ziehe das mechanische definitiv vor. Kalt wurde es mir auf alle Fälle nicht, so mit kicken, stehen, auflesen, rauf- und runterstossen...
Wie gesagt, meine Fahrkünste wurde diesen Nachmittag nicht besser, aber ich glaube, solche Sessionen auf grottenschlechtem Boden sind nicht nutzlos. Wenns den Winter durch so weiter geht werde ich im Frühling, wenn die Piste mal wieder trocken ist und gut befahrbar, plötzlich viel schneller unterwegs sein, weil es mir so einfach und problemlos vorkommt.
Auf der Strasse ist das immer so. Nach einem Winter auf kalten, glatten Strassen, fahre ich in den ersten warmen Tagen plötzlich so als könnte mir gar nichts mehr passieren, denn der Asphalt ist ja warm und die Gummis kleben und die Finger frieren nicht mehr.
Jetzt sind die beiden verschlammte Viecher in der Talgarage. Ich wäsche sie morgen, wenn ich wieder was sehe.
Für das, dass ich kaum fahren konnte, war's ein richtig lustiger Tag. Und das mit einer ganzen Piste zum eigenen Gebrauch, na, an das könnt' ich mich gewöhnen.

Thursday, December 12, 2013

Angel Eyes

Blue eyes
Die alten Scheinwerfer waren nicht mehr wasserdicht, also hab ich ein Paar smokey LED Augen aus den USA kommen lassen für meinen guten alten Süffel. Sie sind sogar legal, da er ja Typenschein X hat.
Augenhöhlen
Der Einbau dauerte gut fünf Stunden, bis in die Nacht hinein. Brüetsch und ich mampften unser Abendessen halt so nebenbei.
Znacht und Schrumpfschläuche
Die mitgelieferten 9006-Glühbirnen sind nicht so hell wie die alten 9007er, und ich brauche orange 3157er für die Blinker weil weiss weder klar sichtbar noch legal ist. Ein lastunabhängiger Relais ist bestellt und unterwegs. (Vorher blinkten drei Lämpli pro Blinker, jetzt nur einer.)
Aber das sind kleine Sachen. Sieht auch so richtig scharf aus, der Süffel.
Nettes schwarz

Sunday, December 1, 2013

Voll abgehangen

Vor drei oder vier Wochen hab ich das Beast nach einer ganz normalen, ziemlich kalten und sogar nassen Ausfahrt eingestellt und seit dem nie wieder angelassen. Nun hängen Rahmen und Gabel von der Decke; die Schwinge steht in einer Ecke und der Motor hockt einsam auf dem Arbeitstisch. Innerhalb von vier Stunden wurde aus einer funktionierenden Maschinen ein Trümmerhaufen.

Okay, ganz so schlimm ist es nicht. Zwischen Weihnachten und Neujahr bringe ich den Motor zu Lucky für eine Komplettrevision. Mein Mech machte mir eine Offerte über 7000.- für die Auffrischung, ohne Kurbelwelle. Das kann ich mir nicht leisten, und ich glaube eh, dass die Kurbelwelle auch nicht mehr ganz gesund ist. Ich will, dass der ganze Mocken auseinandergerissen und jedes Teil kontrolliert wird. Netterweise erklärte sich der Brüetsch bereit, mir beim Ausbau des Mockens behilflich zu sein, damit ich's dann dem Lucky bringen kann.



Gestern kam das Beast zuerst mal in die Werkstatt, die dummerweise im UG ist. Zum reinkommen gibt's nur eine Treppe und die Türe befindet sich rechts davon. Mit Hilfe sämtlicher anwesenden männlichen Familienmitglieder (bin immer wieder froh, dass ich keine Schwestern habe) wurde die Buell vorsichtig hinderschi über Bretter runtergerollt, um die Ecke gehievt, und auf den Tisch gebracht. Lift wäre praktischer, aber mit fünf Leute geht's auch. Nachdem sie an ihrem Platz kam haben der Brüetsch und ich die kleinen Arbeiten erledigt: GFK-Teile abmontiert, Fussrasterplatten weg, Hinterachse gelöst, und zum Schluss das Öl abgelassen, damit es über Nacht austropfen konnte. (Wir haben den Motor schliesslich nicht warm laufen lassen, bevor wir die Ölschrauben rausnahmen.)

Nimmt mich Wunder, wann das Getrieböl zum letzten Mal kontrolliert wurde. Für was bringe ich die Karre all' 8000 km in den Service?
Links das Getriebeöl, wie Kotze. Rechts Motorenöl, der ja alle 3000 km neu ist...

Und der Dreck. Mensch. Überall Öl und Ablagerungen und Staub und tote Viecher. Was sich in 91'500 km alles so ansammelt.
Solch schwarze Öl/Dreck-Ablagerungen gibt's vom Zünddeckel bis hinten.

Heute, Sonntag, kam dann der Rest dran. Sämtliche Leitungen abhängen, hinten von einem Dachbalken hochrätschen damit wir die Schwinge abmontieren können, noch mehr Leitungen entdecken zum abkoppeln, laufend Dreck und Öl und Staub abwischen und wegblasen, die wichtigen Bolzen lösen, wieder Leitungen abhängen und dann zum x-ten Mal kontrollien, dass auch alles frei ist... Und gaaaanz vorsichtig den Motor absenken.



Der Brüetsch meinte, es sei wie in alten Zeiten: künstliches Licht, kalte Finger, überall Dreck und 'nen Töff aufm Tisch. Jawohl. Da könnte man glatt sentimental werden








Alles verlief ohne Komplikationen, ohne Schaden, ohne Frust und ganz nach Plan, was ja ziemlich selten vorkommt. Nun, bis im April oder Mai, wann auch immer der Motor fertig ist, bleibt der Rahmen als Deckendeko hängen.

Sunday, October 20, 2013

Custom-Messe Dornbirn

Schönes Blau, zuviel Politur, dafür NOS. Gefällt mir.

Eingelassenes Instrument. Sauber.

Scharfer Heck. Will haben.

Coole Jungs.

Guck auf die Gabel. Einzigartig, ergo cool.

Perimeterbremse auch am Hinterrad. EBR-Scheibe? Auf alle Fälle cool.

Viele Retro-, Bobber- und Chopperumbauten.
Zwei kleine Hallen, nicht viel los. Als Ziel für eine kurze Töfftour hat's aber gut gereicht. Gekauft hab' ich nix, obwohl ein Stand Kleider von Metal Mulisha anbot. Eine Bestellung von Motocross Giant ist unterwegs; ich muss nicht schon wieder shoppen. Ausserdem ist der Sommer vorbei; T-Shirts brauch ich erst nächstes Jahr wieder.
Überhaupt wurden hauptsächlich Klamotten verkauft. Teile gab's kaum zu begutachten. Dafür einzelne kleine Customizer mit ganz hübschen Beispielbauten wie die oben.

Monday, June 24, 2013

Schwingendetail





Der Basilisk ist nicht fertig, aber es macht Fortschritte. Zwei grosse Knacknüsse gibt's noch, beide für Keppi. Einerseits die Elektrik, die hinter der Lampenmaske versteckt werden muss. Keppi plant im voraus und überlegt, was bei einem Unfall, oder auch bloss einem elektrischen Problem passiert, wenn ein Zweiter bei der ganzen Kabelführung nicht drauskommt. Mir wär das nicht eingefallen.
Das zweite Problem sind die Heckstreben, bzw. die aus den vollen gefrästen Liftern. Die sind sowas von ungenau vermessen dass ihre Schraubenlöchern nicht übereinstimmt mit denjenigen am Rahmen. Also sind grosse Schleif- und Anpassarbeiten im Gang. Und der arme Keppi würde sich die Haare ausraufen, wenn er noch welche aufm Kopf hätte.
Eva ist dafür praktisch fertig. Die Maske wird erst gemacht wenn die Elektrikkonstallation festgelegt ist; sonst ist alles parat. Hab' mich riesig gefreut als ich bei meinem Besuch am Wochenende den fertigen GFK auf dem fertigen Rahmen sah.
Was lange währt wird endlich gut.

Sunday, August 26, 2012

Es bremst!

Im Februar montierte der Mech eine Braking Wave vorne auf der Uly. Das Pumpen der Originalen hatte mich derart genervt, dass ich das zu Anlass nahm die schönere Braking-Scheibe zu besorgen. Am Anfang war sie auch sehr angenehm und viel besser als das Original.
Vor zwei Tagen, nach einem halben Jahr und etwa dreissigtausend Kilometer, haben wir die Scheibe ersetzt. Sie war nun extrem verzogen und bremste schlechter als jede vorhergehende Scheibe, obwohl die Floaters einwandfrei schafften und das Rad kein Schlag drin hatte. Ich fahre ja meine vierte Buell, und jede hatte Probleme mit der Vorderbremse. Aber als die Braking nachgab wurde wars so schlimm wie nie zuvor.
Die alte Scheibe wurde als Garantiefall an den Hersteller retourniert. Die neue? Ich hatte noch nie so eine gute, geschmeidige Bremse auf einer Buell. Kein Pumpen, kein Zittern in den Händen, kein "klack" beim anhalten.
So kann ich mich richtig freuen aufs Alpengrollen. Mit einer zuverlässigen Bremse die richtig beisst kann ich auch wieder richtig heizen. Am Dienstag ist Abfahrt.

Sunday, November 27, 2011

Lightning Rasten


So, für das Jahr ist's nun fertig mit der Umbauerei. Die Montage einer Lightning-Fussrastenanlage und der Einbau von blauem Motorenlicht haben wir noch vor Ende Jahr erledigt. Und ich darf sagen, ich bin mit HD Zürich wieder mal mehr als zufrieden. Die gekürzte Schaltwelle und die Rastenplatten wurden sauber gearbeitet und sind absolut funktionstüchtig. Und ich hock jetzt wieder extrem sportlich, mit eng gewinkelten Knien. (Mit dem dicken Textilkombi ist's etwas unangenehm, aber im Sommer dann, mit Leder oder Rokkers, wird's passen wie die Faust aufs Auge.) Die Angstnippeln bleiben dran und ich muss mich nicht mal dafür entschuldigen; mit dem Uly-Fahrwerk komm ich auch ums verrecken nicht mehr runter.
Wunderbar. Schade nur, dass ich die letzte Woche arbeitsbedingt mit dem Auto unterwegs sein musste und am Freitag sagen sie nun Schnee voraus. Aber na ja, der Winter musste ja irgendwann doch kommen...

Sunday, November 6, 2011

Besuch im Hallertau

Da ich nicht gleichzeitig fahren und schreiben kann wurde der Blog die letzten anderthalb Monate etwas vernachlässigt. Tschulligung.
Wenn ich denke, dass ich letztes Jahr um diese Zeit schon recht Schnee hatte, schätze ich den Föhn umso mehr. Klar; es war auch schon weiss hier oben.
Aber der Schnee verschwand jeweils nach zwei Tage. Jetzt ist morgens lau, sogar warm. Die Rokkers sind versorgt und ich trage mittlerweile meine dicke Winterhandschuhe und den gefütterten Textilkombi, aber ich friere nicht. Ich kenn's schon anders.

Übers Wochenende bin ich zum letzten Mal dieses Jahr zum Crazy Skull in die Hallertau gefahren. Am Samstagmorgen fuhr ich um 9 Uhr los, die neu asphaltierten Kurven nach Buchs hinab, rüber ins Österreichische und via Furkajoch-Hochtannbergpass-Elbigenalp zu den Königsschlössern und rauf in den Norden.
Nach sieben Stunden im Sattel, einmal unnötiges Rumkurven in München bis ich eine Tankstelle fand, und keine Pause erreichte ich Haarbach. Keppi war grad von einer Probefahrt retour gekommen, und ich hatte mir kaum den Helm abgezogen bevor wir uns über mein Umbau und die Dutzend Buells, die sonst noch bei ihm rumstanden, unterhielten.
Ich hatte die Fightermaske für mein Basilisk-Umbau mitgebracht, und Keppi hielt's schon mal hin und wunderte sich, wo er die ganzen Kabel jetzt verstecken soll. Das wird knifflig, aber er biegt's schon hin. Während er sich mit der Elektrik rumschlägt macht Eva den Lackkleid.
Wir diskutierten diverse Design-Varianten und haben die Grafik wieder etwas angepasst. Bin echt gespannt, wie das Moped am Schluss dann aussieht. Wir ändern immer wieder was; das jetzige Design ist Welten von dem entfernt was ich mir vor zwei Jahre vorgestellt hab.
Da Keppi und Eva immer sehr gastfreundlich sind und zusätzlich zur sauberen Arbeit, den ehrlichen Auskünfte und guten Tipps auch noch eine Übernachtungsmöglichkeit anbieten, hab ich sie als Dankeschön am Abend zum Essen eingeladen. Wir assen im Gasthof Spitzer, ganz in der Nähe. Die haben dort unglaublich gutes Futter für winzig kleine Preise. Ich geh dort wieder hin. Als Gedankenstütze hab' ich ein Helles Glas mit dem Gasthof-Logo gekauft.
Sonntagmittag hab ich mich dann wieder auf dem Weg nach Hause gemacht. Allensbach bis Isny bin ich Autobahn gefahren. Die Langeweile wurde durch drei Staus und einem Unfall unterbrochen. Ich versuche ja meistens die Wräääääh-Strasse zu vermeiden, aber es ist immerhin November und ich wollte bis zur Dunkelheit wieder in der Schweiz sein. Das hab ich dann auch geschafft.
Nun warte ich gespannt auf ein Mail von der Eva mit einer Photoshop-Skizze des Basilisken mit unserem letzten Design...

Tuesday, August 16, 2011

Ss Heck


Is' doch viel besser so, oder? Das Ärschl ist ein bisschen fetter als bei der XB9SX, aber mir gefällt's trotzdem. Zum fahren ist's so auch viel angenehmer als mit dem Original-Sofa.
Irgendwann kommt eine andere Fussrasteranlage dran; evtl. von LSL. Aber das ist mir im Moment unwichtig. Hauptsache, die Maschine verhält sich jetzt agiler.










Die ganze Elektrik passt sauber in den kleineren Heck rein. Sogar der GPS-Stecker blieb erhalten. Links der Versteller am hinteren Federbein.







Bei dieser Geschichte hatte ich wieder mal idiotisches Glück.
Vor 2-3 Wochen bat ich meinem Mech ein Antriebsbelt auf Vorrat zu bestellen, da meine Belts erfahrungsgemäss zwischen 12 und 15 tausend km reissen. Der Mech erfüllte meinen Wunsch. Und wer sagt's - heute bei der Probefahrt riss der Riemen. Dank meiner Vorsorge war ein neuer Belt zu Hand und wurde umgehend verbaut.
Ich darf also ruhig am Freitagabend die 500 km nach Baumholder (Nähe Kaiserslautern) unter die Räder nehmen.

Ach ja, der gelöcherte Z8 wurde ebenfalls ersetzt.
Auf weitere zehntausen Kilometer! Wobei der nächste Service in 2000 km, d.h. Ende Monat fällig sein wird...


Monday, July 11, 2011

Farbwahl

Samstag/Sonntag stattete ich dem schönen Hallertau wieder mal einen Besuch ab. Ich fuhr um 8 Uhr bei mir los, gönnte mir eine längere Mittagspause in einem gemütlichen Biergarten bei Wieling (Lindenhof, hiess es glaub. Grad rechts an der Hauptstrasse. Man isst sehr gut dort) und kam um 15 Uhr 40 bei Keppi und Eva an. Es war ganz ungewohnt, die Garage geschlossen zu sehen, aber bei den Temperaturen verstand ich den Keppi schon. Begrüssung, Dusche, einige Tausender überreicht, und damit ging’s schon los mit dem Thema Basilisk-Umbau. Eva hatte Farbmuster besorgt, und ich durfte aus etwa 150 Grün- und Blaugrüntöne die Farbe für Rahmen, Schwinge und Design auf dem GFK aussuchen.

Ich hatte zwar schon mal eine Farbe ausgewählt, aber da dachten wir noch, dass der Rahmen gepulvert wird. Keppi hat aber gemerkt, dass Lackieren die bessere Idee ist, und darum hatte ich die Qual der Wahl.

Am Sonntagmorgen, nach vielen Vergleichen und Augenscheine in diversen Lichtstärken, hab ich mich für einen hübschen Farbton entschieden, der nicht zu hell (olivgrün) oder zu dunkel (Weihnachtsgrün) ist, und neben schwarz bzw. weiss weder vergraut noch vergilbt.

Die Maschine ist in Einzelteile; jetzt wo ich die Farbe ausgesucht habe können Rahmen und Schwinge lackiert werden.

Eva meinte, die ganze Farbgeschichte – also Rahmen, Gabel, und GFK – kostet zwischen zwei und dreitausend Euro.

Passt.

Ich brachte meinen Vorschlag, dass die Hintergrundfarbe vom GFK nicht Glitzersilber sondern Glitzerweiss sein sollte, um das Grün besser zur Geltung bringen zu können. Eva hatte die Idee auch schon gehabt, also überlegen wir ähnlich.

Mit einem Ausdruck des Musters auf Papier, Schere und Klebstreifen bastelten wir dann das Design aufs GFK, damit wir uns konkreter vorstellen konnten, wie das alles am Schluss aussehen sollte.

Keppi meinte, der GFK sei nicht symmetrisch, aber dass könnten wir mit dem Design, v. a. auf dem Heck, vertuschen.

Die Sache mit der Maske haben wir nochmals diskutiert, und ich beharrte auf den Razer von Streetfighters Switzerland. Nur: ich habe soeben entdeckt, dass die Maske schon mal, und zwar vor kurzem, auf einer Buell verbaut worden ist. Von Streetfighters Switzerland, und erst noch mit „meinem“ Airbox Cover.

Ist mir gar nicht recht, das. Aber erstens werden sich meine und die von SS kaum je kreuzen, zweitens sind unsere Lackdesigns komplett anders, und drittens, es ist eine geile Maske. Also basta und weiter im Text.

M-Lock statt herkömmlicher Zündschlüssel.

Beim Deckel Primärgetriebe will ich die XB-Variante, ganz schlicht.

Zündungsdeckel trägt der Namen der Maschine in einer schönen Schrift mit Rankendekor; Eva hat die Unterlagen dazu.

Beim Lenker gibt’s einen konifizierten LSL.

Die Auspuffanlage wird statt Free Spirits wahrscheinlich eine QuatD. Gut, denn letztere kommt mit Zulassung.

Ölprüfstab – da hat Rizoma endlich was Schönes auf dem Markt gebracht.

Griffe – Barracuda. Nicht ganz so elegant wie Rizoma, dafür exklusiv und viel angenehmer zu fahren.

Blinker – Oberon, wie geplant. Leider hat sich eine andere Blinkersorte, die ich im Fighters entdeckte, als Leerlauf erwiesen.

Untertray von den Bärner Hoble mit eingelassener Nummernschildhalterung.

Fahrwerk wird von Instrukta überarbeitet; das Paket wird nächste Woche abgeschickt.

Der Sattel wird aus Leder sein mit Lasergravur – ein Einzelstück.

Ich freue mich wahnsinnig wenn ich mir das Ding in fertigem Zustand vorstelle. Ich glaube zwar nicht mehr, dass der Basilisk dieses Jahr noch fertig wird. Aber das Projekt läuft stetig weiter, und ich hab dem Keppi ja gesagt, er soll sich Zeit lassen. Meine Maschine hat schon von manchem profitiert, das er in der Zwischenzeit bei anderen Buells bemerkt oder dazugelernt hat (z. B. eben das mit lackieren statt pulvern).

Friday, July 1, 2011

Ich bin reich!

Die Versicherung hat gezahlt! Ich hab' massenhaft Geld auf dem Konto.
Noch.
Ich habe bereits drei Überweisungen für den Montag angeordnet. Erstens eine Zahlung an Dad, da er mir während meine Sardinienferien den Basilisk-Motor bezahlte. €3450.- kostete die Arbeit von Lucky Hands. (Die Zahlung wollte Keppi sofort, damit er den Motor noch vor den X-Camp holen konnte. Netterweise sprang Dad für mich ein.) Zweitens eine grössere Überweisung an mein Sparkonto, damit ich wieder Geld auf der Seite habe. Und drittens hab ich gleich neue GFK-Teile bei Frank Parts bestellt: Airbox Cover, Lufthutzen, Sitzabdeckung und Hinterradfender. Hach, wie ich mich freue, dass die Uly bald zum Beast wird.
Jetzt muss ich morgen früh schauen, ob ich einfach so €5000 am Geldautomat abheben kann. Wenn ja, toll - dann geht's dieses Wochenende doch in den Hallertau. Wenn nicht, halt nächsten Samstag.
Ich liebe es, wenn Pläne plötzlich Realität werden.

Saturday, May 14, 2011

Nochmal von vorne

Eine Woche zwischen mir und dem Trauma, und es geht mir wieder gut. Klar trauere ich meiner kleinen CityX nach, aber wenn das Leben schon wider Erwartung weiter geht soll man das doch ausnutzen.
Erstens: Beast Nr. 4 ist gekauft. Nächste Woche ab Dienstag sollte ich sie holen können.
Heute hab ich eine Liste erstellt mit Teilen und Preisen, die zum Beast-Umbau notwendig sein werden. Es braucht gar nicht so viel; das gröbste wird die Sache mit dem S-Heck und -Sitz sein, aber das kann ich dem Mech gleichzeitig mit einem Service überlassen. Er wird mir die Streben eh bei HD bestellen müssen; die kriege ich kaum gebraucht.
Von Frank Parts werde ich lediglich einen Airbox Cover und Sitzabdeckung bestellen; Bugspoiler, Fender und Windschild werde ich so airbrushen lassen. D.h. die Maschine wird während dem airbrushen nicht fahrtauglich sein, aber rein vom Geld her passiert das wahrscheinlich eh erst im Winter.

Der Basilisk-Umbau hat auch Fortschritte gemacht. Der Motor ist fertig.
Die Sache mit dem Pulvern klappt nicht wie geplant; ich werde so bald wie möglich über ein Wochenende rauffahren und das mit Eva anschauen. Fürs Design auf dem GFK hab' ich auch Sachen für sie.
Mein Wunsch nach Mini-Tacho wurde umgehend entsprochen. Die MT-03 Lampe gefällt mir zwar, wird aber öfters gebraucht... Hab' aber das Gefühl, dass eine Fightermaske der ganzen Mühe mit der Elektrik nicht wert wäre. Schauma dann auch.

Das Bild macht mir einfach Freude. Das Bike ist noch lange nicht fertig, nimmt aber doch langsam Form an...

Monday, July 26, 2010

Erste Schritte

Keine zwei Wochen waren vergangen, seitdem ich Silver zu Keppi raufbrachte und ihm den ganzen, na ja, Schrott, übergab. Er hat nicht mal das erste Akonto abgewartet, bevor er sich ans Werk machte.

Wir wissen immer noch nicht, wie das Bike am Schluss aussehen soll. Aber das ist schon mal ein toller Anfang.