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Tuesday, August 18, 2015

Warnblinker weg

All das
muss man bei der Bämwäh demontieren um nur das

zu demontieren.
Der Warnblinkerschalter ist hin; funktionierte nur noch sporadisch. Ein neuer würde 73.- kosten, nicht alle Welt, aber es kommt auch ohne durch die MFK, drum hab ichs ersatzlos gestrichen. Wieder 100 Gramm gespart.

Sunday, July 5, 2015

Warum die Schwinge nicht schwingt

Tja, kein Wunder liess sich die Schwinge nur mit einem Saulärm abmontieren. Gestern hämmerte der Brüetsch eins von vier Nadellager frei - nur mit Müh und Not kam das Ding raus, und die Nadelrollen verteilten sich vorher auf den Boden. Die Gummidichtungen (oben im Bild, rechts vom Lager) sind trocken und spröde. Und die beiden Buchsen waren voller Rost, vor allem innen. Beim Raushauen kam gleich eine Häufchen Rost und Staub mit - man siehe den braunen Fleck am Rand der blauen Matte.
Diese Schwingengeschichte gehört zwar nicht zu den erforderlichen MFK-Vorbereitungen, aber es wäre eine Sünde, es so wieder einzubauen. Nimmt mich wunder, ob ich nachher beim Fahren einen Unterschied zu vorher merke. Hoffentlich lassen sich die drei noch eingepresste Lager gut entfernen. Die Buchsen haben wir recht gut entrosten können - beim linken (abgebildet), bei dem die Nadelrollen richtig Eindrücke im Metall hinterliessen, halt mit Hilfe des Dremels. So als Beweis, dass sich die Konstruktion schon lange nicht mehr bewegt oder gefedert hatte. Aber gut eingefettet sollte das keinen Unterschied machen. Die Buchsen werden wir wahrscheinlich wiederverwenden.

Abgsehen von der Arbeit an der Schwinge wurde auch sonst einiges erledigt. Der Starter vom alten Motor wurde an den neuen montiert, der Ölbehälter angebracht, Schläuche befestigt, Radiator auf Dichtigkeit geprüft und eingebaut, und der Brüetsch hat einiges an Kabelage an die richtige Stelle gebracht. Mehr machen wir vorerst nicht, solang der Motor nicht an die Achse festgeschraubt werden kann, und der Lenker noch nicht ersetzt ist. Aber das Moped nimmt jetzt schon wieder Form an. Wobei wir beide immer wieder überlegen, ob wir nicht den überdimensionierten Front kübeln wollen und ein schlichtes Mini-Instrument stattdessen auf der Gabelbrücke platzieren... Aber das würde eine Umgestaltung vom Bürzel und einen Tankumbau mit sich ziehen, und eigentlich soll das Teil bloss wieder fahren, ohne Ölverlust und leuchtende Warnlämpli.
Da links sind die ganzen Überbleibsel abgebildet. Brems- und ABS-Leitungen, die ABS-Steuerungseinheit, die abgenutzte hintere Bremsscheibe und -klötze, und natürlich der alte vollgesiffte Motor, der nur noch Teile spenden muss. Wie z.B. bereits der Temperatursensor, da am Austauschmotor die Plastiklaschen desselben abgebrochen waren. Und eben der Starter, der beim neuen Mocken ganz fehlte.

Jetzt muss ich eine Bestellung bei Mark Huggett aufgeben, und sobald die Teile eingetroffen sind können wir die Dakar fahrbar machen. Ich bin ja gespannt...

Thursday, February 19, 2015

Winterfit

Jetzt wo der Winter dann bald mal vorbei ist. Sein wird. Sein sollte...
Wie auch immer. Heizgriffe sind was feines. Und beim Kürbis tubbeli-einfach zu montieren.
Weils ein drive-by-wire System hat gibts keine Gas- und Kupplungszüge zum umpfriemeln; der aufwändigste Arbeitsschritt war die Entfernung des linken Griffes weil in Mattighofen etwas viel Leim drangekommen war.


Die Heizgriffe (Original KTM Parts, also wahrscheinlich von Oxford wie die Griffe wo man für viel weniger Geld im Polo bekommt) sind plug and play. Der Stecker dazu ist im säuberlich aufgeräumten Raum hinter der Lampenmaske zur Aufnahme parat. Zwei Torx-Schrauben lösen und die Maske klappt nach vorne. Ich war echt beeindruckt, wie bedienungs- und schrauberfreundlich die Maschine ist, dafür, dass sie dermassen mit Elektronik vollbepackt ist.
Dann im Menü dem Kürbis-Gehirn Bescheid sagen, dass da was neues an der Batterie hängt, und schon kriegt man eine neue Seite aufm Display wo man zwischen drei Heizstufen und "aus" wählen kann. Und der Setting wird gespeichert, im Gegensatz zum Mapping; wenn ich also die Maschine am Abend mit maximal heizende Griffe hinstell, dann heizen die am nächsten morgen munter maximal weiter.

Maximal ist übrigens ganz schön warm.


Die nächste Änderung ist noch nicht festgelegt, aber ich möchte vor August die Lackierung gemacht haben... 

Sunday, July 27, 2014

Die Kennenlernphase

Also, die erste 300 km Tankfüllung ist verbraucht. Die Favoritenmenu ist angepasst, und ich habe herausgefunden, dass "Street" die Default-Map ist; nach jedem Abstellen muss ich von Hand wieder das Sportmodus einstellen. Wäre unnötig, aber ich kann damit leben.
Der Unterschied zwischen Street und Sport ist krass, nicht nur vom Fahrverhalten her sondern auch vom Sound. Den Rain-Modus hab ich noch nicht probiert.
Dass man im dritten Gang mit 25 km/h fahren kann ohne dass die Maschine ruckelt finde ich übertrieben. Die Kette schlägt gegen ihre Führung, aber die Elektronik regelt alles andere. Man kann die 1290 fahren, ohne überhaupt zu schalten, aber ich mach's nicht. Im Moment halte ich sie zum cruisen um 5000 Touren; nachher wird das wohl etwas nach oben korrigiert. Jetzt in der Einfahrphase kommt der Schaltblitz (der ein Hintermann sicher auch sehen kann, der ist so hell) so um 7000.
Sie braucht 1-2 km länger als die Buell zum warm werden, aber man merkt den Unterschied beim fahren nicht so extrem zwischen kaltem und warmem Motor. Die Öltemperaturanzeige find ich wunderbar. Das ist das einzige von der KTM, den ich auch gern an der Buell hätte, obwohl ich ein gut trainiertes Gespür habe für die Motortemperatur beim Ami-Twin.
Die Feinheiten der Elektronik im Kürbis habe ich noch nicht recherchiert, geschweige denn ausprobiert. Übers Wochenende wollte ich mit ihr ausgiebiger ausfahren, aber das Wetter und der Mario änderten meine Pläne, denn gestern ging ich mit dem Beast ins Aargau, um ihr ein neues Mapping aufzuspielen. Sie lief schon immer mager - die ersten 91'000 km auch schon. Gestört hat's mich nicht extrem, aber wenn man's verbessern kann, wieso nicht. Tut dem Motor auch gut, wenn er die Gemischwerte nicht immer nach oben korrigieren muss.
Sie fährt jetzt mit dem US Map, also fetter. Spuckt immer noch ab und zu im Regen, ist aber markant weniger rauh und einiges geschmeidiger in der Gasannahme. Wie's ist bei gutem Wetter muss ich erst noch rausfinden.

Zurück zur KTM: Im Vergleich zu der Buell fährt sie sich wie ein Cadillac. Ich fühle mich absolut sicher und stabil auf ihr, und sie macht einem weis, dass sie einfach alles kann und schafft und bei Autobahngeschwindigkeiten reicht eine Autolänge vörig, um zu überholen, ja eh.
Traction Control, ABS, die Wheeliekontrolle - das ist alles noch ungestestet. Der Motor fühlte sich zwar schon ab dem ersten Kilometer schön eingefahren an, aber ich will sie die ersten 1000 km trotzdem nicht zu oft oder andauernd hochdrehen. Und ich muss mich ja auch noch an die Maschine gewöhnen, auch wenn sie viel weniger Kraft braucht, viel weniger anstrengend ist zum normal fahren als die Buell.
Wie sie sich im Regen benimmt finde ich spätestens am Dienstag raus. Diese Woche wird nur KTM gefahren, denn die Pneus auf der Buell sind runter. Nach dem 1. August-Wochenende werden die ersten tausend Kilometer (und einige hundert dazu) abgefahren sein. Dann werde ich mal schauen wie sie tut, wenn die ganzen Babysitterprogramme abgeschaltet sind.
Ich weiss noch sehr wenig über die 1290. Aber dass sie mir liegt, und dass sie eine... nein, die passende Ergänzung zu meinen Buells ist, das ist mir klar. Ich bin gespannt, was sie mir in den kommanden Monaten alles beibringen wird.

Wednesday, May 14, 2014

Diva, verdammte

Ich hab die Schnauze gestrichen voll von der Benelli. Der Brüetsch hat sie mir liebenswürdigerweise überlassen, bis ich endlich eine meiner eigenen Maschinen zurückkriege. Ich wäre ja froh drum, und dankbar. Aber morgen tausche ich sie wieder gegen die BMW, sofern sies wieder an meinen Arbeitsplatz schafft.
Jedes Mal, aber wirklich jedes Mal wo wir in der Stadt waren verreckte sie. In den Stau kommen, halten, Kupplung ziehen - und fertig wars im Motor.
Überhitzung, dachte ich zuerst. Sie liess sich ja immer anstandslos wieder anschalten.
Dann fing sie an, von sich aus abzusterben, nachdem die Kupplung schon einige Sekunden gezogen war.
Gestern verreckte sie auf der mittleren Spur ausgangs Milchbucktunnel. Heute nach einigen Sekunden ruhigen Leerlauf vor einer Rotampel. Gestern kam sie wieder, nach viermal an- und abstellen. Heute tut sie nichts mehr. Nicht leuchten, nicht surren, nichts.
Der Brüetsch meint sie habe bloss eine unterdimensionierte Batterie. Ich hab langsam das Gefühl, da ist der Alternator oder sonstwas in der Elektrik kaputt.
Ich mag das verdammte Gezicke von der Kiste nicht mehr haben. Ich will meine Buells endlich wieder.

NACHTRAG
Das Problem war eine geschmolzene Sicherung. Diejenige vor dem Alternator, um genau zu sein. Kein Wunder tat sie kein Wank mehr.
Den Schaden hab ich selber nicht gesehn; der Brüetsch hats mir beschrieben. Auch wenn das jetzt behoben ist, ich bleibe bei der BMW bis ich eine Buell bekomme. Die Benelli kommt morgen in meine Talgarage. Der Minus an ihrer Batterie wird abgehängt, und sie wird dort stehen und vor sich herdösen bis der Brüetsch im Herbst wieder im Land ist. Ich fahr sie auf alle Fälle nicht mehr.