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Saturday, December 6, 2014
Monday, February 24, 2014
Überholt!
Ich wurde tatsächlich überholt gestern, auf einer Bergstrecke den ich gut kenne, und dann erst noch von einem Gespann! Sowas darf's eigentlich nicht geben. Aber ich mach mir keine Gedanken weil
1.) fuhren wir beide BMW, und
2.) war die Hulftegg eisig, und es schneite. Der andere war mit seinen drei Rädli also schon sicherer unterwegs.
Überhaupt hatte er seine Karre im Griff. Gruss gegeben, und nach drei Kurven war er weg.
Ich nahms ganz gemütlich und war Punkt 9 an der SwissMoto.
Sunday, November 10, 2013
Winterfest
Bacchus kam am letzten Mittwoch zurück aus Serbien. Anfänglich konnte ich ihn nur im Licht einer Taschenlampe bewundern, aber auch so konnte ich das Gold im Schwarz sehen. Im Sonnenschein hat er einen markanten Bronzestich, und beim fahren ändert sich die Farbe; teilweise könnte man meinen, dass er ganz in Gold lackiert wurde. Wirklich eine lässige Farbe.
Beachte den Stossdämpfer. Von Rost und Dellen keine Spur.
Bei mir ist der Schnee zwar noch nicht angekommen - im Moment windets und regnets nur. Aber gemäss Vorhersage solls heute noch weiss werden bei mir. Seit gestern rollt der Dodge auf Winterpneu, und die BMW ist unten in der Talgarage. (In diesem Bild ist sie nicht kaputt. Hab sie bloss huckepack genommen um sie in die Garage bringen zu können. Muss zwar den Starterknopf checken; irgendwo ist einen Wackel oder ein Kurzschluss. Aber laufen tut sie. Eigentlich.)
Seit zwei Wochen steht auch die Zeltgarage; so bin ich jetzt wirklich parat für den Winter. Ich werde schauen, dass das Zelt dieses Jahr regelmässig von Schnee befreit wird; dann sollte sie bis Ende der Schneesaison stehen bleiben können.
Wäre natürlich schön, wenn sich das Wetter weiterhin mit Regen zufriedengeben würde, statt Schnee... Jetzt kommt sogar noch die Sonne raus. Schneeloser Winter - das passt mir schon gut.
Beachte den Stossdämpfer. Von Rost und Dellen keine Spur.
Bei mir ist der Schnee zwar noch nicht angekommen - im Moment windets und regnets nur. Aber gemäss Vorhersage solls heute noch weiss werden bei mir. Seit gestern rollt der Dodge auf Winterpneu, und die BMW ist unten in der Talgarage. (In diesem Bild ist sie nicht kaputt. Hab sie bloss huckepack genommen um sie in die Garage bringen zu können. Muss zwar den Starterknopf checken; irgendwo ist einen Wackel oder ein Kurzschluss. Aber laufen tut sie. Eigentlich.)
Seit zwei Wochen steht auch die Zeltgarage; so bin ich jetzt wirklich parat für den Winter. Ich werde schauen, dass das Zelt dieses Jahr regelmässig von Schnee befreit wird; dann sollte sie bis Ende der Schneesaison stehen bleiben können.
Wäre natürlich schön, wenn sich das Wetter weiterhin mit Regen zufriedengeben würde, statt Schnee... Jetzt kommt sogar noch die Sonne raus. Schneeloser Winter - das passt mir schon gut.
Tuesday, July 9, 2013
Drei Tage Italien
Die grossen Töffferien sind dieses Jahr bisher etwas auf der Strecke geblieben. Mindestens ein Italien-Wochenende per annum ist aber Pflicht. Ich freute mich extrem auf den vergangenen Freitag. Die Wettervorhersage konnte nicht besser sein. Das Beast hatte genug Öl in der Schwinge, vörig Profil auf den Gummis, und war frisch ab Service. Hopp, über den Julier, dann der Maloja, der endlich Baustellen-frei ist. Schöner Pass, der Maloja. Den bin ich zuletzt vor zwei Jahren gefahren.
Eigentlich hatte ich vor gehabt, im Südtirol und dem Trentin rumzukurven, ohne Reiseziel. Aus Neugierde hab' ich dann am Vorabend die Entfernung nach Pisa und Florenz nachgeschaut. Ich war noch nie in den beiden Städten, und 641 km (ohne Autobahn, aber sonst möglichst direkte Anfahrt) dünkten mich machbar.
Aber das war natürlich etwas sehr optimistisch. Am Freitagabend um 1800 Uhr hatte ich erst 550 km und die Po-Ebene hinter mir. Ich wäre fast auf der Autobahn zwischen Bergamo und Brescia eingeschlafen und war ziemlich mürrisch.
Also wieder Planänderung. Einkehr in einem Viersternehotel, ein feines Nachtessen, und ich fühlte mich schon wieder besser.
Am nächsten Morgen ging's zurück über die Po-Ebene, und per Zufall bzw. falscher Strassenwahl an die Ostseite des Gardasees. Auch recht. Die Westseite kenne ich gut; auf der Ostseite bin ich bisher nie gefahren. Dabei ist sie genau so schön und viel weniger befahren als das Gebiet um den Lago d'Idro.
Kein Wunder auch, bei den winzigen, holprigen Strassen des Valpolicella. Ich hatte einen Riesenspass an dem Gebiet.
Nach 350 km nahm ich mir in Rovereto ein Hotel. Am Gardasee hatte es viel zu viele Leute, und Rovereto war ein guter Ausgangspunkt für die Heimfahrt am Sonntag.
Der Passo di Tonale musste ich auslassen weil die Tagestour sonst zu kurz gewesen wäre, aber der Passo Vivione konnte ich nochmals unter die Räder nehmen. Dann Aprica, Bernina, Albula... Ich kam gut vorwärts; dachte, ich werde um 18 Uhr zu Hause sein, bevor das Sommergewitter über mein Berg losbricht. Ehem. Und dann stand "Landeck" und "Reschenpass" angeschrieben und ich war in Österreich. Ich hatte im Hitze des Strassenkampfs noch den Flüela genommen.
Tja. Schlussendlich waren es 650 km Tagesdistanz, bis das Beast unter den heimische Balkon (des Nachbarhauses) stand, und wir waren sogar beide trocken. Der Wolkenbruch in Österreich passierte genau über den Bregenzer Strassentunnel. Üblicherweise hab' ich nicht so viel Glück mit dem Wetter.
Eigentlich hatte ich vor gehabt, im Südtirol und dem Trentin rumzukurven, ohne Reiseziel. Aus Neugierde hab' ich dann am Vorabend die Entfernung nach Pisa und Florenz nachgeschaut. Ich war noch nie in den beiden Städten, und 641 km (ohne Autobahn, aber sonst möglichst direkte Anfahrt) dünkten mich machbar.
Aber das war natürlich etwas sehr optimistisch. Am Freitagabend um 1800 Uhr hatte ich erst 550 km und die Po-Ebene hinter mir. Ich wäre fast auf der Autobahn zwischen Bergamo und Brescia eingeschlafen und war ziemlich mürrisch.
Also wieder Planänderung. Einkehr in einem Viersternehotel, ein feines Nachtessen, und ich fühlte mich schon wieder besser.
Am nächsten Morgen ging's zurück über die Po-Ebene, und per Zufall bzw. falscher Strassenwahl an die Ostseite des Gardasees. Auch recht. Die Westseite kenne ich gut; auf der Ostseite bin ich bisher nie gefahren. Dabei ist sie genau so schön und viel weniger befahren als das Gebiet um den Lago d'Idro.
Kein Wunder auch, bei den winzigen, holprigen Strassen des Valpolicella. Ich hatte einen Riesenspass an dem Gebiet.
Nach 350 km nahm ich mir in Rovereto ein Hotel. Am Gardasee hatte es viel zu viele Leute, und Rovereto war ein guter Ausgangspunkt für die Heimfahrt am Sonntag.
Der Passo di Tonale musste ich auslassen weil die Tagestour sonst zu kurz gewesen wäre, aber der Passo Vivione konnte ich nochmals unter die Räder nehmen. Dann Aprica, Bernina, Albula... Ich kam gut vorwärts; dachte, ich werde um 18 Uhr zu Hause sein, bevor das Sommergewitter über mein Berg losbricht. Ehem. Und dann stand "Landeck" und "Reschenpass" angeschrieben und ich war in Österreich. Ich hatte im Hitze des Strassenkampfs noch den Flüela genommen.
Tja. Schlussendlich waren es 650 km Tagesdistanz, bis das Beast unter den heimische Balkon (des Nachbarhauses) stand, und wir waren sogar beide trocken. Der Wolkenbruch in Österreich passierte genau über den Bregenzer Strassentunnel. Üblicherweise hab' ich nicht so viel Glück mit dem Wetter.
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| San Francesco, Valpolicella |
Italien ist und bleibt mein Lieblingsland zum Töff fahren.
Thursday, June 20, 2013
Kriegstätte
Letztes Wochenende bin ich zu Bekannten gefahren, welche in der Nähe von Kaiserslautern wohnen. Am Freitagmittag bin ich abgefahren; nach 21 Uhr bin ich angekommen. Am Zwischendurch hab ich mich eben im Elsass verfahren. Es war eine wunderschöne Tour. Leider hatte ich meine Kamera vergessen, also sind die einzigen Fotos, die ich von dem Wochenende habe, solche die meine Bekannte beim Tagesausflug nach Verdun genommen hat.
Faszinierende Landschaft, dort um Metz. Ich habe mir vorgenommen wieder dorthin zu fahren, aber nächstes Mal für ein ganzes Wochenende, mit Wanderschuhen. Ich will die Bunker von innen sehen, den überwachsenenen Gräben entlanggehen, und mehr Zeit in den zerstörten Dörfern verbringen. Einen Tag reicht überhaupt nicht aus.
Faszinierende Landschaft, dort um Metz. Ich habe mir vorgenommen wieder dorthin zu fahren, aber nächstes Mal für ein ganzes Wochenende, mit Wanderschuhen. Ich will die Bunker von innen sehen, den überwachsenenen Gräben entlanggehen, und mehr Zeit in den zerstörten Dörfern verbringen. Einen Tag reicht überhaupt nicht aus.
Es gibt noch viel zu tun, vieles zu sehen, viele Gebiete zu bereisen. Das Beast hat noch massenhaft Kilometer vor sich.
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