Die 50t-Marke geknackt und nicht mal was bemerkt.
Die Uly hat nun alle drei ihrer Vorgängerinnen hinter sich gelassen was Laufleistung betrifft. Insgesamt hab ich jetzt 140,000 km auf Buells gemacht. Als ich die erste, die silbrige '06er XB9SX die jetzt bei Keppi gefightert wird, im Oktober 2007 entgegennahm hätte ich mir nie vorstellen können, was das Motorrad allgemein und die Marke im speziellen in meinem Leben bewirken würde.
Bin gespannt auf die nächsten fünfzigtausend Kilometer.
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Saturday, July 21, 2012
Wednesday, May 11, 2011
Sardinien 2011 - The Good
Donnerstag, 5. Mai. Warme Brise, Sonnenschein, und der Klausen seit etwa zwei Wochen offen. Meine Abfahrt war um 8 Uhr.
Dank den beiden Hypermotards hielten wir alle 140-160 km zum tanken. Autobahn fahren ist furchtbar langweilig, und 20 Kilo auf dem Rücken machen's nicht angenehmer. Bei der Ankunft im Hafen von Livorno waren wir alle geschafft.
Bevor wir auf die Fähre gingen holten wir uns Pizza zum Znacht, in der Meinung, das Essen an Land sei sicher besser als das was wir letztes Jahr auf dem Schiff bekamen.
Na ja, vielleicht, aber nicht in dem Restaurant.
In Sardinien selber sah's dann schon anders aus. Mjam.
Wir waren schon um Mittag im Hotel Miramare in Cala Gonone an der Westküste Sardiniens angekommen. Einchecken, bezahlen, die ganze Ware abladen, gut essen... Die Hälfte war genug gefahren für einen Tag, aber ich nicht. Noch schnell das Insektenfriedhof vom Visier geputzt
und ab die Post. Die SS 125 stand auf dem Programm. Die Strasse ist einfach geil - trotz Steine und Viecher in der Fahrbahn. Und die Aussicht ist genial - wobei sie nicht während dem Fahren zu geniessen ist. Also haben wir mal Fotostopp gemacht.

Wir sind dabei auf einer Kiesstrasse gelandet, aber sowas macht ein Paar richtigen Ducatisti ja nichts aus, und eine Buell schafft sowieso alles...
Als erste Tour auf der Insel war die schnelle 130-km Abendrunde nicht zu verachten.
Am nächsten Tag wurde es noch besser. Wir - diesmal die gesamte Gruppe - fuhren die famose SS 389, die geilste Strasse der ganzen Insel. Diesmal hatten wir keine Reisecars, die uns den Weg versperrten. Dafür teilten wir die Strasse abschnittsweise mit einer Rally.
Auf dem Rückweg hielten wir, um das Rennen zuzuschauen. Mann, was haben die Motoren gefeuert und geheult. Jeder Drift nebelte die gesamte Zuschauermenge ein. Ich kam aus dem Grinsen nicht heraus.


Und nachher durfte ich noch mit dem Freund und Helfer kurz Maschinen tauschen. Er wusste nicht ganz wohin mit seinen Beinen auf der kleinen Streetfighter.
An dem Tag war die Welt noch in Ordnung.
Bevor wir auf die Fähre gingen holten wir uns Pizza zum Znacht, in der Meinung, das Essen an Land sei sicher besser als das was wir letztes Jahr auf dem Schiff bekamen.
Na ja, vielleicht, aber nicht in dem Restaurant.
Am nächsten Tag wurde es noch besser. Wir - diesmal die gesamte Gruppe - fuhren die famose SS 389, die geilste Strasse der ganzen Insel. Diesmal hatten wir keine Reisecars, die uns den Weg versperrten. Dafür teilten wir die Strasse abschnittsweise mit einer Rally.
Auf dem Rückweg hielten wir, um das Rennen zuzuschauen. Mann, was haben die Motoren gefeuert und geheult. Jeder Drift nebelte die gesamte Zuschauermenge ein. Ich kam aus dem Grinsen nicht heraus.
Und nachher durfte ich noch mit dem Freund und Helfer kurz Maschinen tauschen. Er wusste nicht ganz wohin mit seinen Beinen auf der kleinen Streetfighter.
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Monday, January 10, 2011
Verzweiflungstat
So einen Blödsinn darf ich mir echt nicht mehr leisten. Nächstes Jahr, bzw. Ende Jahr, wird beim ersten Schnee hier oben in den Bergen die Buell sofort nach Zürich gebracht und in die elterliche Garage reingestellt. Ich geh nie mehr sieben Wochen ohne Töfffahren.
Für Freitag war Regen bei 3° vorausgesagt; für Samstag Sonne bei 3°. Freitagabend war ich im Kanton Zürich beim Opa am arbeiten, aber am Samstagmorgen fuhr ich wieder in die Berge in der Hoffnung, meine Zufahrt werde zumindest teilweise von Schnee befreit sein. Ein winziger Streifen hätte gereicht; gerade genug, um dem vorderen Pneu Halt zu geben.
Aber nö.

Und jetzt? Das Wetter war mild, die Sonne wunderschön, und ich hatte mich darauf eingestellt, dass an dem Wochenende die Durststrecke zu Ende sein würde. Da gab's nix anderes zu tun als das verfluchte Eis wegzuspitzen.
Ich hatte den Hund dabei, und sie half mit, in dem sie die rausgebrochenen Eisstücke anknabberte. Mit genug Hundesabber schmolzen auch die dicksten 7-cm-Brocken weg.
Den ganzen Nachmittag verbrachte ich damit, das Eis aufzubrechen, weg zu schippen und den Grund zu salzen.
Schlussendlich, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, sah die Zufahrt so aus:
Aber der Zugang zur Passstrasse war noch nicht ganz frei. Ich salzte den Streifen nochmal und liess es sein. In der Nacht sollte es ein wenig Föhn geben; ich durfte weiter hoffen.
Sonntagmorgen brach an schön, mild... Und die gebrochenen Ränder der Eisplatten sowie die feuchten Stellen auf dem Asphalt waren glatt gefroren. Die unzerbrechliche Eisschicht am Fuss meiner Zufahrt war ein Meter breit.
Klein beigeben war keine Variante. Ich konnte mich kaum dran erinnern wie die Termignoni tönte; ich hatte nur noch den V8 von Bacchus im Kopf. Klares Zeichen, dass der Töff viel zu lang gestanden war. Das Viech musste raus.
Also wieder Salz geholt, wieder gespitzt und geschaufelt, und schlussendlich an den nicht enteisbaren Stellen Sägemehl (eigentlich zerbrösmelte Brennblöcke) gestreut.
45 kg Salz, vier Holzspanblöcke und ca. sieben Stunden Arbeit (im Ganzen) später hatte ich einen Weg zur Passstrasse.

Textilkombi angelegt, dicke Handschuhe und Halstuch, den Hund ins Haus geschlossen, Buell-Schlüssel geholt und endlich, endlich wieder die Maschine ins Tageslicht gestellt.
Mein Schatz, wie hab ich dich vermisst.
Für Freitag war Regen bei 3° vorausgesagt; für Samstag Sonne bei 3°. Freitagabend war ich im Kanton Zürich beim Opa am arbeiten, aber am Samstagmorgen fuhr ich wieder in die Berge in der Hoffnung, meine Zufahrt werde zumindest teilweise von Schnee befreit sein. Ein winziger Streifen hätte gereicht; gerade genug, um dem vorderen Pneu Halt zu geben.
Aber nö.
Und jetzt? Das Wetter war mild, die Sonne wunderschön, und ich hatte mich darauf eingestellt, dass an dem Wochenende die Durststrecke zu Ende sein würde. Da gab's nix anderes zu tun als das verfluchte Eis wegzuspitzen.
Ich hatte den Hund dabei, und sie half mit, in dem sie die rausgebrochenen Eisstücke anknabberte. Mit genug Hundesabber schmolzen auch die dicksten 7-cm-Brocken weg.
Den ganzen Nachmittag verbrachte ich damit, das Eis aufzubrechen, weg zu schippen und den Grund zu salzen.
Schlussendlich, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, sah die Zufahrt so aus:
Sonntagmorgen brach an schön, mild... Und die gebrochenen Ränder der Eisplatten sowie die feuchten Stellen auf dem Asphalt waren glatt gefroren. Die unzerbrechliche Eisschicht am Fuss meiner Zufahrt war ein Meter breit.
Klein beigeben war keine Variante. Ich konnte mich kaum dran erinnern wie die Termignoni tönte; ich hatte nur noch den V8 von Bacchus im Kopf. Klares Zeichen, dass der Töff viel zu lang gestanden war. Das Viech musste raus.
Also wieder Salz geholt, wieder gespitzt und geschaufelt, und schlussendlich an den nicht enteisbaren Stellen Sägemehl (eigentlich zerbrösmelte Brennblöcke) gestreut.
45 kg Salz, vier Holzspanblöcke und ca. sieben Stunden Arbeit (im Ganzen) später hatte ich einen Weg zur Passstrasse.
Textilkombi angelegt, dicke Handschuhe und Halstuch, den Hund ins Haus geschlossen, Buell-Schlüssel geholt und endlich, endlich wieder die Maschine ins Tageslicht gestellt.
Friday, March 12, 2010
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